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An dieser Schule kann die Berufsreife durch ein freiwilliges 10. Schuljahr erworben werden. Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Förderperiode 2014 bis 2022 und des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
ESF 2

Johann Heinrich Pestalozzi

„Also bin ich

ein Werk der Natur.

Ein Werk

meines Geschlechts.

Und ein Werk

meiner Selbst.“

Johann

Heinrich

Pestalozzi

1746

1827

12. Januar

1746

 Pestalozzi in Zürich geboren.

1758

1767

Haus zum Roten Gatter, Münstergasse 23 in Zürich

Wohnung von Pestalozzis Mutter von 1758 bis in die achtziger Jahre, bis zum Antritt seiner Lehre in Kirchberg 1767 war es Pestalozzis Heimat.

1767

1768

Das Versuchsgut Tschiffelis in Kirchberg im Kanton Bern

Hier absolvierte Pestalozzi seine landwirtschaftliche Lehre.

1769

1771

Der Hof in Mülligen an der Reuss

Pestalozzis erstes Heim, östlich vom Birrfeld gelegen, wo er seit Frühjahr 1769 zuerst mit seiner Mutter, dann mit seiner Gattin Anna wohnte, bis im Frühjahr 1771 der Neuhof beziehbar war.

1771

Neuhof Birr

Pestalozzis landwirtschaftlicher Betrieb, hier betrieb er etliche Jahre eine Armenerziehungsanstalt, die er jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten (wie aufgrund von etlichen Mißernten) schließen mußte. 1824 kehrte Pestalozzi aus Yverdon auf den Neuhof zurück.

1798

Stans (Hauptort des Kantons Nidwalden)

1798 wurde dieser Ort von den Franzosen erobert und zerstört. Im dortigen Frauenkloster wurde die Waisenanstalt, deren Errichtung sich Pestalozzi 1798 von der Helvetischen Regierung erwirkt hatte, untergebracht, bis die Kriegsereignisse des folgenden Jahres ihn zwangen, die Anstalt zu schließen.

1800

1804

Burgdorf, im Kanton Bern gelegen

Nach Versuchen mit seiner Methode in der dortigen Hintersässenschule 1799/1800 wurde Pestalozzi 1800 zur Errichtung einer eigenen Anstalt Schloß Burgdorf zur Verfügung gestellt, bis die bernische Regierung 1804 über das Schloß anderweitig verfügte.

1803

1804

Johanniterhaus in Münchenbuchsee

zwischen Bern und Burgdorf gelegen. 1803 wurde es Pestalozzi für ein Jahr für sein Institut zur Verfügung gestellt. Auf Rat seiner Mitarbeiter von Muralt und Tobler vereinigte Pestalozzi seine Anstalt mit der Emanuel von Fellenbergs im nahegelegenen Hofwil, zog sich jedoch nach kurzer Zeit vom Vertrag zurück und siedelte 1804 nach Yverdon über.

Armenanstalt in Clindy bei Yverdon

Sitz der 1818 gegründeten Anstalt für arme Kinder, in der Pestalozzi hoffte, sein Ideal der Armenerziehung verwirklichen zu können. Sie wurde jedoch schon im darauffolgenden Jahr mit dem Institut in Schloß Yverdon verbunden.

17. Februar

182

Pestalozzi verstarb in Brugg.      Sein Grab-Denkmal befindet sich in Birr.

      Quelle: www.hbi-stuttgart.de